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Mediation - professionelle Konfliktmoderation
Konflikte sind unangenehm und lästig. Sie beeinträchtigen das Miteinander und zehren an den Kräften der Beteiligten. Oft reichen die Konsequenzen bis in den Arbeitsalltag hinein und belasten die Atmosphäre und die fachliche Zusammenarbeit. Konflikte sind aber auch Chancen für Weiterentwicklung. Häufig ist es hilfreich, manchmal auch nur möglich, einen Konflikt mit externer Unterstützung zu bearbeiten und zu lösen. Als externe Berater sind wir wirklich neutral und arbeiten mit professionellen Methoden an der Lösung. Im Rahmen der Mediation haben wir als Berater die Prozessverantwortung. Nach der Philosophie des Harvard-Konzeptes gehen wir lösungs- und ressourcenorientiert vor und erarbeiten kooperative Ergebnisse. Wir verfügen über langjährige Erfahrung in der Konfliktmoderation von Teams und Projekten in Krisen.



Das klassische Mediationsverfahren verläuft in sechs Phasen:

1. Phase: Mediationsvereinbarung
In dieser Phase erläutert der Mediator den Konfliktparteien im Einzelnen die Grundlagen der Mediation. Er informiert sie über den Ablauf und vereinbart, welche Verfahrensregeln im Einzelnen gelten sollen. Der Mediator prüft außerdem, ob sich das Verfahren für die Beteiligten überhaupt eignet. Im Erstgespräch wird auch die Frage der Freiwilligkeit und Vertraulichkeit besprochen. Es wird ein Mediationsvertrag geschlossen.

2. Phase: Themenklärung
In dieser Phase wird geklärt, worüber zwischen den Parteien Uneinigkeit besteht, wo aber auch Einigkeit und Gemeinsamkeiten liegen. In einer Bestandsaufnahme werden dabei die klärungsbedürftigen Themen beider Seiten gesammelt und visualisiert. Der Mediator unterstützt die Beteiligten durch Gesprächstechniken und formuliert die zu klärenden Themen neutral, positiv und lösungsoffen. Hier wird die Basis geschaffen für ein erstes Verständnis der Parteien füreinander.

3. Phase: Klärung der hinter den Themen liegenden Interessen und Bedürfnisse
In dieser Phase spielt das Unterscheiden von Positionen und Interessen eine große Rolle. Der Mediation liegt der Gedanke zugrunde, dass es keine objektive Wahrheit gibt, sondern dass jeder Mensch seine eigene subjektiv empfundene Wirklichkeit hat, die es zu erkennen und zu verstehen gilt. Das Aufdecken dieser Interessen und Bedürfnisse fördert das wechselseitige Verständnis und die Akzeptanz der unterschiedlichen Sichtweisen. Das versetzt die Konfliktparteien in die Lage zukunftsorientierte Optionen zu entwickeln.

4. Phase: Kreative Ideensuche / Bildung von Lösungsoptionen
Sind die Interessen und Bedürfnisse genau herausgearbeitet, ist die Kreativität der Konfliktparteien gefordert. Mittels Brainstorming und anderer Kreativitätstechniken werden Lösungsoptionen entwickelt. 

5. Phase: Bewertung und Auswahl der Lösungsoptionen
In dieser Phase werden die Optionen auf ihre Realisierbarkeit hin überprüft und die Vor- und Nachteile abgewogen. Hier zeigt sich der entscheidende Vorteil der Mediation: Die Abkehr vom Positionendenken hin zu zukunftsorientierten Interessen eröffnet Einigungsalternativen, die vorher gar nicht denkbar waren. Win-Win-Lösungen werden angestrebt. Das Einigungsergebnis wird am Ende dieser Phase mit Hilfe des Mediators zusammengefasst.

6. Phase: Gestaltung der Mediationsvereinbarung
Die Konfliktparteien beraten das erzielte Ergebnis und überprüfen, ob es gegenüber der Alternative einer Nichteinigung manchmal sogar mit der Konsequenz einer gerichtlichen Auseinandersetzung Bestand hat. Die Vereinbarung wird abschließend in die Form einer schriftlichen Vereinbarung festgehalten.


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