In die Berge, ans Meer, Kultur....
Die Frage, wo es denn dieses Mal mit der Familie, dem Partner oder Freunden hingehen soll, haben Sie sich wahrscheinlich schon vor Monaten gestellt. Waren Sie sich sofort einig, wo es hingehen soll? Glückwunsch, damit gehören Sie rein statistisch gesehen zu einer absoluten Minderheit. In der Regel treffen doch eher unterschiedliche Wünsche aufeinander. Das betrifft nicht nur das Wo sondern auch das Wie. Der eine möchte die Seele baumeln lassen, der andere den Körper fordern - nur einer von vielen Gegensätzen, die manchen Urlaub zu den schwierigsten Wochen im Jahr werden lassen. Dabei wollen wir alle doch genau das Gegenteil: Erholen und Kraft tanken. Das sieht aber nun einmal für jeden etwas anders aus. Was tun?
Verhandeln Sie – vertreten Sie Ihre Interessen und berücksichtigen Sie die des anderen – vor allem, wenn Sie auch nach dem Urlaub noch Freunde sein wollen.
Wenn Sie sich dabei an ein paar einfache Regeln halten, können Sie sich auch nach dem Urlaub noch in die Augen schauen und haben beide – oder auch alle miteinander – vom Urlaub profitiert.
  • Unterscheiden Sie zwischen dem Verhandlungsgegenstand – z.B. dem Reiseziel – und der Beziehung zum Verhandlungspartner. Der Grundsatz lautet: Weich zur Person und hart in der Sache. Sie müssen Ihrem Partner nicht jeden Gefallen tun weil Sie ihn lieben, Sie dürfen sehr wohl auch eigene Interessen vertreten.
  • Konzentrieren Sie sich auf Ihre Interessen und nicht auf Positionen. Es muss nicht unbedingt Kanada sein, wenn Sie Einsamkeit suchen. Die finden Sie auch in Norwegen, im Baskenland… oder vielleicht ganz woanders.
  • Entwickeln Sie gemeinsam erst möglichst viele Optionen – z.B. dieses Jahr entscheide ich, nächstes Jahr Du oder einen Tag im Urlaub entscheiden Sie das Programm, am nächsten Ihr Partner usw. Bewerten Sie die einzelne Optionen erst später und entscheiden dann.
  • Einigen Sie sich auf objektive Kriterien und faire Verfahren zum Lösen von Interessenskonflikten – nur wenn beide gut mit der Lösung leben können, profitieren Sie auch davon.
  • Überlegen Sie sich genau, was Sie wollen und was Ihre beste Alternative ist. Die kann z.B. auch sein, dass Sie alleine in den Urlaub fahren. Oder auch, dass Sie damit zufrieden sind, alle zwei Jahre Ihren Wunschurlaub zu machen. Und dann bewerten Sie das Verhandlungsergebnis. Ist es besser als Ihre beste Alternative? Dann haben Sie gut verhandelt! Ist es schlechter? Auch nicht so schlimm, Sie haben ja eine Alternative.
Wollen Sie mehr über kooperatives Verhandeln wissen – denn darum geht es schließlich, alle an der Verhandlung Beteiligten sollen gewinnen – dann schauen Sie doch mal in Jutta Portners Buch „Besser Verhandeln. Das Trainingsbuch.“ Sie werden viele wertvolle Tipps und Beispiele finden.



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