Harvard Konzept

Kooperativ statt Kompetitiv

Was ist das Harvard Konzept?

Das Harvard Konzept (auch Harvard Prinzip oder die Harvard Methode genannt), beschreibt den Weg, wie Sie zu einer gemeinsamen Problemlösung mit dem Verhandlungspartner gelangen.

Was ist das einzigartige am Harvard Konzept?

Das PON (Program on Negotiation), das sich mit Verhandlungsführung beschäftigt, nutzt seit 1980 die Interdisziplinarität der Harvard University. Diese Disziplinen sind Jura, Psychologie, die Bereiche Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeitsarbeit sowie internationale Beziehungen. Von Anfang an war es das Ziel, innovative Einflüsse in die traditionellen Disziplinen des PON einfließen zu lassen.


Kaum ein anderes Konzept ist gleichzeitig so einfach und umfassend. Es schließt viele andere bekannte und erfolgreich erprobte Ansätze und Theorien ein.


Das Harvard-Konzept ist ein globales Konzept. Ob in den USA, in Deutschland, in China oder Russland, es hat sich in allen Kulturen unabhängig von den jeweiligen Umständen in der Praxis bewährt. Als universitäres Konzept ist es validiert und wird bis heute am „Program on Negotiation“ weiterentwickelt.

Es ist letztlich im Interesse aller Beteiligten einer Verhandlung, die Regeln eines Gewinn-Gewinn-Konzeptes anzuwenden. Kompetitiv verhandeln ist anstrengender, kostet mehr Energie und erzeugt Verlierer. Die Faustregeln des Harvard-Konzeptes bieten sowohl Stabilität als auch Bewegungsfreiheit.

Wie lauten die Prinzipien des Harvard-Konzeptes?

  • Unterscheide zwischen Verhandlungsgegenstand und der Beziehung zum Verhandlungspartner.
  • Weich zur Person und hart in der Sache.
  • Konzentriere Dich auf Interessen, nicht auf Positionen. Entwickle gemeinsam erst möglichst viele Optionen. Bewerte und entscheide später.
  • Einige Dich auf objektive Kriterien und faire Verfahren zum Lösen von Interessenskonflikten.
  • Entscheide Dich für oder gegen ein Verhandlungsergebnis durch einen Vergleich mit Deiner besten Alternative (BATNA).