Myers-Briggs Typenindikator - MBTI®

Was ist der Myers-Briggs Typenindikator?

Der Meyers Briggs Typenindikator (MBTI®) hat seine Wurzeln in C. G. Jungs „Psychologische Typen“. Katherine Cook Briggs und ihre Tochter Isabel Myers haben Jungs Typologie modifiziert und weiterentwickelt. 

Der MBTI® unterscheidet vier Präferenzpaare oder Gegensatzpaare, deren Ausprägung zwar jeder Mensch nutzt, aber in unterschiedlicher Intensität.

Diese Gegensatzpaare, die so genannten Dichotomien, bestehen aus den vier Funktionen:

I. Extraversion (E) und Introversion (I)
Woher beziehe ich meine Energie, wohin lenke ich meine Aufmerksamkeit – nach außen oder innen?

II. Sensitives Empfinden (S) und Intuition (N)
Wie nehme ich meine Umwelt wahr, wie nehme ich Daten auf – mit Aufmerksamkeit fürs Detail oder mit Blick für den großen Zusammenhang.

III.Thinking/Denken (T) und Fühlen (F)
Was ist die Grundlage für meine Entscheidungen – mein Denken oder mein Fühlen?

IV. Judging/Urteilen (J) und Perceiving/Wahrnehmen (P)
Wie gehe ich mit der Außenwelt um – erlebt diese mich eher geordnet und strukturiert oder flexibel und spontan?

Die Kenntnis der eigenen Persönlichkeit und die anderer Menschen erleichtert nicht nur die Kommunikation und den Umgang untereinander, sie wird auch immer mehr zum Erfolgsfaktor für die eigene Profilierung mit Kollegen, Vorgesetzen, Mitarbeitern oder Kunden im Alltag unserer Unternehmen. Dadurch ist es möglich die eigene Persönlichkeit zu erkennen und weiterzuentwickeln und auch andere Menschen besser zu verstehen.

Der MBTI® deckt viele Aufgabenfelder ab:

  • Führungsstil: Informationen über den bevorzugten Führungsstil durch den MBTI-Typ. Erkennen, wo Stärken liegen. Bewusster Umgang mit dem eigenen und mit fremden Führungsstilen .
  • Konflikt: Erkennen von typabhängigen Konfliktauslösern und der Außenwirkung des eigenen Typs bei Konflikt oder Streit
  • Arbeitsweise: Erkennen des eigenen Arbeitsstils und Hinweise auf typengerechte Delegation von Aufgaben
  • Veränderung: Steht man Veränderungen positiv oder ablehnend gegenüber
  • Vertrieb: Werden Kunden typgerecht angesprochen, um damit die eigene Überzeugungskraft und die Kundenzufriedenheit zu erhöhen
  • Team: Sind alle Pole der Dimensionen Wahrnehmen und Entscheiden vorhanden und respektiert