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Laterale Projektführung in komplexen Strukturen 

Führen im Projekt

Projekte werden zunehmend interdisziplinär, digital und dynamisch – von Produktentwicklung und Transformation über Digitalisierungs- und KI-Projekte bis hin zu bereichsübergreifenden Vorhaben. Projektverantwortliche arbeiten dabei mit unterschiedlichen Fachbereichen, Expert:innen, externen Partnern und weiteren Stakeholdern zusammen und müssen Ergebnisse sicherstellen, ohne immer über disziplinarische Weisungsbefugnis zu verfügen.

Wirksame Projektführung bedeutet daher, Verantwortung und Erwartungen zu klären, Verbindlichkeit herzustellen und unterschiedliche Interessen zusammenzuführen. Auch bei Veränderungen, Zielkonflikten und Widerständen gilt es, handlungsfähig zu bleiben und Projekte gemeinsam voranzubringen.

Das Training vermittelt praxisnahe Ansätze für wirksame Führung und Zusammenarbeit in komplexen Projekten – auch ohne formale Autorität.
Ziele des Trainings

  • Die eigene Rolle und Verantwortung in Projekten klar wahrnehmen.
  • Auch ohne disziplinarische Verantwortung wirksam Einfluss nehmen.
  • Erwartungen, Verantwortlichkeiten und Entscheidungsspielräume im Projekt klar gestalten.
  • Aufgaben verbindlich übertragen und Rückdelegation vermeiden.
  • Zwischen Führung, Steuerung und Zusammenarbeit situativ unterscheiden.
  • Kommunikation bewusst für Orientierung und Ergebnisorientierung einsetzen.
  • Feedback und Feed Forward gezielt nutzen. 


Inhalte des Trainings

Tag 1 | Orientierung geben und wirksam im Projekt führen
  • Die besondere Führungsrolle im Projekt: Einfluss statt Hierarchie, Klarheit statt Mikromanagement.
  • Stakeholder, Interessen und Erwartungen sichtbar machen und auf gemeinsame Projektziele ausrichten.
  • Rollen und Verantwortlichkeiten klären: Wer entscheidet, wer liefert zu, wer übernimmt Ownership?
  • Aufgaben wirksam delegieren: Ergebnis, Rahmen, Termin und Entscheidungsspielraum eindeutig vereinbaren.
  • Rückdelegation erkennen, Verantwortung beim Gegenüber belassen und dennoch Unterstützung anbieten.
  • Verbindlich kommunizieren: Prioritäten setzen, Vereinbarungen nachhalten und Orientierung geben.

 

Tag 2 | Zusammenarbeit steuern und handlungsfähig bleiben

  • Unterschiedliche Perspektiven, Arbeitsweisen und Prioritäten zusammenführen.
  • Schwierige Gespräche führen: Widerstand, fehlende Zusagen und wiederkehrende Abweichungen klar ansprechen.
  • Projektstatus und Erwartungen transparent kommunizieren, ohne unnötig zu kontrollieren.
  • Feedback und Feed Forward als Führungsinstrumente für Leistung, Zusammenarbeit und Lernen nutzen.
  • Bei Änderungen, Engpässen und Zielkonflikten handlungsfähig bleiben und Entscheidungen aktiv vorbereiten.
  • Eskalation professionell nutzen: richtige Ebene, klarer Anlass, belastbare Fakten und konkrete Lösungsoptionen.


Methodik

Kurze fachliche Impulse mit praxisnahen Übungen, Reflexion, Fallarbeit und moderiertem Austausch. 

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